(24) Das Robert Koch Institut und die RKI-Files

Letzte Änderung dieser Seite am: 20.07.2026.

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Steve Kirsch

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(7) Das Panik Papier

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(9) Die Helden der Pandemie

(10) Die schlimmen Bilder von Bergamo und New York

(11) Die Corona Verordnungen

(12) Die nicht-pharmazeuti schen Corona Maßnahmen

(13) Die Maskenpflicht

(14) Die PCR Tests als Virus und Infektions-beweis

(15) Die Unterbrechung der Infektionsketten per Kontaktverfolgung

(16) Die Corona Heilmittel: Taugliche und untaugliche

(17) Die Zulassung der Corona Impfstoffe

(18) Die Nebenwirkungen der Corona Impfungen

(19) Übersterblichkeit ab dem Beginn der Impfungen

(20) Die Wirksamkeit und Gefahren anderer Impfstoffe

(21) Die Pandemie der Ungeimpften

(22) Die Zero Covid Strategie

(23) Die Kollateralschäden

(24) Das Robert Koch Institut und die RKI Files

(25) Das Paul Ehrlich Institut

(26) Die Corona Impfpflicht

(27) Der Karlatan

(28) 1984 Das Neusprech Dictionary

(29) Gibt es Nazi Parteien in Deutschland

(30) Der objektive und seriöse Mainstream

(31) Der übergriffige Staat

(32) Unsere Demokratie

(33) Meine Demokratie

(34) Die Cancel Culture

(35) Zensur Die Abschaffung der Meinungsfreiheit

(36) Juristische Artikel und Urteile

(37) Der WHO Pandemievertrag und die IGVs

(38) Die Verschuldung des deutschen Staats

(39) Vermischtes und Irrsinniges

(40) Sogenannte Wissenschaft und Wissenschaftsbetrug

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Das RKI hat definitiv eine unrühmliche Rolle während dieser "Pandemie" gespielt. Maßgeblich verantwortlich dafür ist der damalige Vorsitzende: Tierarzt Lothar Wieler. Seine Verlautbarungen liefen eigentlich immer auf Fehlinterpretationen der Arbeitsergebnisse seiner Mitarbeiter, Panikmaximierung und unverbrüchliche Treue zu seinem vorgesetzten Minister hinaus.

Das RKI hat in den Jahren 2017/2018 und 2028/2019 die Letalität für die saisonale Grippe mit 5 bzw. 4 Promille angegeben, also ungefähr doppelt so hoch wie die Corona Letalität. Da diese Zahlen aber genauso auf Panikmaximierung ausgelegt waren wie die Corona-Zahlen, sind sie wahrscheinlich wenig brauchbar.

Hier ein paar Zitate aus einem Multipolar-Artikel, in dem es maßgeblich, aber nicht nur ums RKI geht:

In Deutschland warnte im März gleichen Sinnes Gerd Antes, Experte für Statistik und Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg:

Wie viele Personen in der Gesamtbevölkerung infiziert sind, ist unklar und wird es bei dieser [der jetzt üblichen] Art zu testen auch bleiben. (…) Wir müssen [stattdessen] sehr regelmäßig, vielleicht jede Woche, einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt auf Infektionen untersuchen.“

Die Bundesregierung ignorierte diesen dringenden fachlichen Rat. Noch am 3. April erklärte Lothar Wieler, als RKI-Chef dem Gesundheitsministerium unterstellt, eine repräsentative Stichprobe sei aus Sicht der Behörde „nicht zielführend“. Einen schlüssigen Grund nannte er nicht.

Nachdem der öffentliche Druck wuchs, änderte das RKI allerdings seine Einschätzung und verkündete am 9. April, eine bundesweite repräsentative Bevölkerungsstichprobe nun doch durchführen zu wollen, allerdings nicht sofort, sondern erst „voraussichtlich Mitte Mai“. Ergebnisse würden dann „im Juni“ erwartet. Mit anderen Worten: Die Bundesregierung will das Land noch gut zwei Monate im teilweisen Blindflug lenken.

Ich versuche, die RKI-Strategien (Panik und Verdunkelung) zusammenzufassen, so wie ich sie empfunden habe:

Wenn ich als Ingenieur eine Fehlerursache suche, dann ergreife ich die erfolgversprechendste Abhilfemaßnahme zuerst und überprüfe dann das Ergebnis. Wenn eine Maßnahme nicht gewirkt hat, dann ergreife ich die nächste und überprüfe anschließend wieder den Erfolg. Eine Maßnahme nach der anderen. Unsere Politiker, angeleitet durch das RKI, haben ein ganzes Bündel an Maßnahmen innerhalb von kurzer Zeit ergriffen. Mit der Folge, dass man die Auswirkung der jeweiligen Einzelmaßnahme gar nicht prüfen konnte.

Wie das ganze "Pandemie"-Management um Welten besser gegangen wäre, kann man in den Schrappe-Papieren nachlesen (siehe eigenes Unterseite). Ich kann nicht glauben, dass die Rolle des RKI die Folge reiner Unfähigkeit war. Die haben ganz sicher hervorragende Wissenschaftler, aber die waren kaltgestellt.

Im Jahr 2024 wurden zunächst die RKI-Protokolle der Coronasitzungen vom Multipolar-Magazin herausgeklagt, die jedoch sehr umfangreiche Schwärzungen, also Unkenntlichmachungen enthielten. Nur wenig später kamen die ungeschwärzten Protokolle per Leak (Datenleck) hinterher. Deren Echtheit ist mittlerweile bestätigt. Nach einer sehr groben Schätzung von Aya Velasquez sind es mindesten 5000 Seiten.

Der Inhalt dieser RKI-Files entlastet die Wissenschaftler des RKI zu einem gewissen Teil, weil nun feststeht, dass das RKI nicht nur organisatorisch, sondern auch fachlich weisungsgebunden gegenüber dem Gesundheitsministerium ist. Es handelt sich aber nur um eine Teilentlastung, weil die Krümmung des RKI-Rückens beim Empfang von Befehlen aus dem BMI durchaus auch eine Rolle spielt.

Ich zitiere nachfolgend einige Aussagen (von sehr vielen) aus dem Transskript der Pressekonferenz von Bastian Barucker, Professor Homburg und Aya Velazquez:

[Professor Homburg: Das ist besonders kurios. Sie erinnern sich, 2020 sagte Herr Drosten, der Höhepunkt der Welle wird im Sommer kommen. Im Sommer waren diese Inzidenzen praktisch auf null. 2021 wiederholte sich das. Und jetzt 2022 sagt Herr Lauterbach, es kommt die Sommerwelle. Sehr aktuell, weil im Moment ja auch wieder kolportiert wird aufgrund irgendwelcher Abwasserwerte, dass wir im Moment in einer schlimmen Situation sind. Das Kuriose ist, es gibt ja diese klinischen Daten des RKI, also Grippeweb, Arbeitsgemeinschaft, Influenza. Da sieht man, dass die ganze Zeit nichts ist. Aber aufgrund dieser PCR-Tests wird der gegenteilige Eindruck erweckt.]

Der Minister empfiehlt und das RKI folgt willfährig. Frau Velasquez möchte aber das Robert Koch Institut im ersten Teil ihrer RKI-Files-Zusammenfassung nicht frei von Schuld sprechen.

Teile des Velasquez Fazits:

Aktuell wird gerne das Narrativ einer falschen Dichotomie aufgespannt: "Gutes RKI, böse Politik". Dem wollte ich mit diesem Text ganz klar eine Absage erteilen - zumal es meiner chronologischen, detaillierten Analyse nicht standhält.

Das RKI kann sich in meinen Augen von seiner historischen Schuld während der Corona-Zeit mit Hinweis auf die politische Weisungsgebundenheit nicht freisprechen. Man hat aus freien Stücken eskaliert - man hat die Maßnahmen irgendwann selbst gewollt. Man wollte die eigene, in der Corona-Zeit erlangte Machtposition nicht ohne Weiteres wieder aufgeben.

Das RKI hat - auch wenn es sehr wohl kritische Stimmen im Institut gab - als Institution in einem historisch entscheidenden Moment versagt. Für diese historische Schuld muss es nun selbst die Verantwortung tragen.

Ich habe mittlerweile auch eine selbst-programmierte Suche (mit JavaScript) zum Durchsuchen meiner kompletten Linksammlung eingebaut. Ohne die Hilfe von Chat GPT hätte das ziemlich lange gedauert.

Die gewohnte Linkliste am unteren Ende jeder Unterseite ist ab Juli 2026 auf der per VBA-Code automatisch erzeugten Seite https://cBote.de/B-Linksammlungen-nach-Kategorien zu finden.

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